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Dieses Thema hat 3 Antworten
und wurde 95 mal aufgerufen
 Literarisches X-tett & Philosophisches
convulsive_flesh_machine Offline




Beiträge: 2.982

27.09.2008 12:46
Angst antworten
habt ihr vor irgend etwas angst? wovor?

ich frage bloß, weil ich angst als ein ziemlich seltsames "gefühl" beurteile. ich meine, wir haben vor dingen angst, von denen uns überhaupt keine gefahr droht, z.b. spinnen (kann man da von angst sprechen?). und ich frage mich, ob die wurzeln der angst eher ästhetischen ursprungs (etwa ekel) oder biologischen ursprungs (überlebenstrieb) sind. oder anders formuliert, ist angst erlernt oder angeboren.

und ein gedanke noch: in der psychologie unterscheidet man wohl zwischen angst und furcht. letztere sei eine art gefühl gegenüber einem konkreten gegenstand, etwa spinnen oder das eigene versagen oder strafen. über die angst selbst sagt man, sie sei diffus, nicht greifbar, unkonkret. ich überlege, ob diese unterscheidung sinnvoll ist. habt ihr einen gedanken dazu?





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Knowhere to run to!
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TaaneMoana Offline




Beiträge: 1.267

08.11.2008 12:51
Angst antworten
klar habe ich auch angst vor dingen, vor greifbaren, aber auch diffuseren.
und ansgt ist nicht immer nur unbegründet, das spinnenbeispiel ist gut gewählt und passt für unsere breiten, für andere wiederum nicht. wir haben ja auch angst vor dingen, die uns lebensgefährlich werden können, wie unfälle oder schwere krankheiten. angst könnte aus so einer art schutzmechanismus entstanden sein bzw. entstehen.
und für mich fallen ansgt und furcht nicht so sehr auseinander, sie haben beide für mich eher eine konkretere bedeutung.
Rasoherina Offline




Beiträge: 177

25.01.2010 11:05
#3 RE: Angst antworten

für mich ist "Furcht" der diffusere begriff. Und Angst eher ein Gefühl gegenüber einer konkreten Gefahr.
Generell würde ich mich als nicht sehr ängstlichen Menschen bezeichnen. Und wenn ich doch vor etwas Angst habe, versuche ich diesem "etwas" entgegenzutreten und die Angst zu überwinden. Diesbezüglich habe ich mal nen sehr coolen Film gesehen (ich glaub mit Bill Murray): Der Hauptcharakter darin ist gestorben und kommt in so eine Art zwischenwelt, wo sein vergangenes Leben bewertet wird um dann zu entscheiden in welches neue Leben er zurück geschickt wird. Funktionierte so bißchen wie Karma und die Leben waren wie das Kastensystem der Hindus in verschiedene hirarchische Ebenen angeordnet. Wenn man sich in seinen vergangenen Leben gut angestellt hatte, kam man eine Ebene höher, ansonsten mußte man sich auf der aus der man kam noch einmal bewähren. Ein wichtiges Kriterium war, wie man mit seinen Ängsten umgegangen ist. Ob man sich ihnen stellte oder davon lief. Diese Philosophie find ich sehr gut und ich denke ich versuche danach zu handeln, auch wenn ich nicht gerade an Wiedergeburt glaube.

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